Schwimmen


Schwimmen

Schwimmen ist gerade für übergewichtige Menschen die ideale Sportart, denn hier wird das eigene Körpergewicht vom Wasser getragen und das schont die Gelenke, die beim Joggen oder Inline-Skating besonders stark belastet sind. Für ein gesundheitsorientiertes Ausdauertraining im Wasser eignen sich sowohl die Kraul- als auch die Brust- und Rückenschwimmtechnik. Hier muss jeder Sportler seine persönlichen Fähigkeiten einschätzen und sich für die richtige Schwimmtechnik entscheiden. Ein Wechsel zwischen den Schwimmstilen belastet unterschiedliche Muskelgruppen und ist daher besonders zu empfehlen. Auch beim Schwimmen nimmt die Atmung eine zentrale Rolle ein. Achten Sie darauf, dass Sie gleichmäßig ein- und ausatmen. Oft atmen Anfänger zu wenig Luft ab, das heißt, Sie atmen mehr ein, als sie ausatmen. Das führt schnell zu einer völligen Erschöpfung.

Für das Training im Wasser eignet sich besonders die so genannte Dauermethode. Schwimmen Sie ganz locker und unverkrampft einige Bahnen. Überprüfen Sie nach zwei bis vier Bahnen Ihren Erschöpfungsgrad. Sind Sie völlig außer Atem und schmerzt Ihre Arm- und Beinmuskulatur bereits, haben Sie zu schnell trainiert. Gönnen Sie sich eine Pause und schwimmen anschließend erneut einige Bahnen. Dieses Mal aber noch langsamer und noch unverkrampfter.

Wenn Sie Ihren Rhythmus nach einigen Trainingseinheiten gefunden haben und etwa 300 Meter am Stück schwimmen können, sollten Sie sich neue Ziele setzen. Je nach dem, wie fit Sie bereits sind, sollten Sie nun versuchen, 500 bis 1000 Meter am Stück zu schwimmen. Je länger die Strecke, die Sie schwimmen wollen, ist, um so langsamer sollte Ihr Tempo sein. Wenn Ihnen das Zählen von Bahnen zu langweilig ist, setzen Sie sich doch einfach ein Zeitlimit und schwimmen 15, 20 oder 30 Minuten am Stück.

Trainings-Tipps:

  • Duschen Sie sich vor und nach dem Training warm ab, das erwärmt auch
       die Muskulatur ein wenig.

  • Dehnen und lockern Sie Ihre Arm und Beinmuskulatur vor und nach dem
       Training.

  • Synchronisieren Sie Ihre Atmung mit dem Bewegungsablauf (Armzug oder
       Beinschlag). Das hilft, tief ein- und aus zu atmen.

  • Wenn Sie das Gefühl haben, technische Fehler im Bewegungsablauf zu
       machen, sprechen Sie den Schwimmmeister an. Der gibt Ihnen gerne  
       Tipps und kann Ihre Bewegungen vom Beckenrand aus genau
       analysieren. Wenn Sie Ihre Technik durch speziellen Schwimmunterricht
       verbessern wollen, kennt er mit Sicherheit den richtigen Ansprechpartner.