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21.04.2019

Italienmüll noch bis Jahresende.

Das Thema selbst konnte doch bereits im Vorfeld und bis heute durch die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern um den Dauerbrenner Herrn Schwesig nicht abschließend aufgearbeitet werden. Wie heißt es doch so schön, einfach stillhalten und alle Anfragen der Selmsdorfer Politiker geduldig hinnehmen und nicht reagieren. Wir bestehen aber darauf, das bis zum 30. April 2019 die Thematik in einer gemeinsamen Selmsdorfer Runde aufzuarbeiten sind.

Nach heutigen Kenntnisstand soll der Italienmüll noch bis Jahresende angeliefert werden. Da der ausgesprochene Lieferstopp auf die Deponie Ihlenberg noch nicht greift und somit noch 12 000 Tonnen des Italienmüls auf der Deponie Selmsdorf landen.

Auszug: http://www.ln-online.de/Lokales/Nordwestmecklenburg/Geteilte-Meinungen-zu-Deponie-und-Vorwuerfen

Die Meinungen der Selmsdorfer und Schönberger zu den von Stefan Schwesig erhobenen Vorwürfen und zur Deponie im Allgemeinen gehen weit auseinander. Der Selmsdorfer Bürgermeister Marcus Kreft (SPD) sagt: „Wir fordern, dass die Angelegenheit umgehend aufgeklärt wird. Dem muss nachgegangen werden.“ Die Gemeinde Selmsdorf habe grundsätzlich Vertrauen zu den Aufsichtsbehörden, aber auch zur Deponieleitung, die die Kommune über vieles zügig informiere. Es gebe allerdings vonseiten der Gemeinde nicht die Möglichkeit, alles zu kontrollieren. Marcus Kreft erklärt: „Mensch und Natur gehen in jedem Fall vor.“

Dem ist aber nicht so: Die Selmsdorfer Wählergemeinschaft (BfS) hatte in den letzten Wochen und Monaten den Bürgermeister wiederholt kritisiert und aufgefordert, sich der Sache ernsthaft anzunehmen. SPD hier und SPD dort "hüllen" sich aber weiterhin in Schweigen und "sitzen" das Thema wohlwissend der Schwere der menschlichen, gesundheitslichen Schädigung aus.

Was ist das bloß für eine Parteienlandschaft?

Opens external link in new windowRückblick: Dicke Luft über Selmsdorf`s Deponie. Eine zweifelhafte Ehre.