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01.06.2018

Sondermülldeponie - Selmsdorf will eigene Proben

Die Gemeinde Selmsdorf will sich bei der Überwachung von Wasser, das von der benachbarten Sondermülldeponie abgeleitet wird, nicht weiter auf den Betreiber IAG verlassen. „Wir wollen unabhängig von der Deponie Beprobungen vornehmen lassen. “Das sei der Wille der Gemeindevertretung". Zunächst soll geprüft werden, ob die untere Wasserbehörde die Untersuchungen in Zusammenarbeit mit der Kommune in Auftrag gibt. Falls nicht, werde die Gemeinde das allein machen. Selmsdorf geht es um die Beprobung von Oberflächenwasser, das durch Gräben in Richtung Selmsdorf fließt.

Gegenüber den Vertretern der Gemeinde Selmsdorf erklärte die Deponieleitung, das am Standort Ihlenberg das Deponiegas, das Sickerwasser sowie das Grund- und Oberflächenwasser regelmäßig in umfangreichen Eigenkontrollen bzw. durch beauftragte akkreditierte Analysenlabore geprüft werden.

Unsere besondere Aufmerksamkeit widmen wir dem Grundwasser. Seit Beginn der Deponierung von Abfällen wird ein umfangreiches Kontrollnetz an Grundwassermess- stellen - derzeit 87 Stück - betrieben. Dabei wird das Grundwasser bei 44 Grund- wassermessstellen regelmäßig auf festgelegte Schadstoffe untersucht. Zusätzlich beobachten wir anhand von Wasserstandmessungen in den Grundwassermessstellen das Fließgeschehen im Grundwasser.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Endbericht Grundwassermonitoring 2016.

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