Nachrichtenportal-Nachricht


10.03.2007

Schutz vor Online-Bedrohungen

Von: Quelle: do

Gefahren aus dem Internet nehmen zu

Die Bedrohungen aus dem Internet nehmen rapide zu. Nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zeigten schon die ersten Wochen des Jahres eine stark anwachsende Online-Gefahr.

Getarnt als Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) oder als Bundeskriminalamt (BKA) verschickten Cyberkriminelle E-Mails mit einem Schadprogramm im Dateianhang. Im Text der elektronischen Post werden eine extrem hohe Rechnungssumme oder ein angebliches Ermittlungsverfahren genannt. Dieser psychologische Trick soll die Empfänger veranlassen, den Dateianhang anzuklicken, damit der Computerschädling auf den PC kommt.

Um sich und andere gegen die immer raffinierteren Tricks der Internetkriminellen zu schützen, müssen die PC-Anwender noch mehr auf IT-Sicherheit achten. Zwar nutzen nach einer aktuellen BSI-Erhebung mittlerweile 90 Prozent der Surfer ein Virenschutzprogramm und immerhin 52 Prozent eine Personal Firewall, doch über die Hälfte der Internetsurfer sind noch als Administratoren im Netz unterwegs. Lädt man sich dann beim Besuch einer Webseite oder dem Öffnen eines E-Mail-Anhangs ein Schadprogramm auf den Rechner, hat dieses die kompletten Zugriffsrechte auf den PC und kann so einen wesentlich höheren Schaden verursachen.

Für alle, die sich über die Gefahren im Internet informieren möchten, hält das BSI das Informationsportal "bsi-fuer-buerger.de" bereit. Hier werden auch für Technik-Laien verständlich die Risiken der digitalen Welt erklärt und Tipps zum Schutz gegen die wachsenden Internet-Gefahren gegeben. Die Inhalte reichen vom Online-Banking und Internet-Shopping bis zum Phishing, WLAN und der Internettelefonie.

www.bsi-fuer-buerger.de