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11.03.2015

Landwirtschaftsministerium hebt landesweite Stallpflicht für Geflügel auf

Nachdem es bisher keine weiteren Belege für H5N8 in Nutz- oder Wildbeständen gibt, wird die Stallpflicht für Nutzgeflügel auch für die Risikogebiete zum 28.02.2015 aufgehoben. (Erlass des Ministerium's für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V (Presseinfo: Nr. 060/15-25.02.2015 - LU-Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz). Somit ist im gesamten Landkreis die Auslaufhaltung für Geflügel wieder möglich (Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung Nr. 4 zum Schutz vor der Geflügelpest vom 27.20.2015). Bei einer sich wieder verschlechternden Seuchensituation kann es zu erneuten Einschränkungen bezüglich der Auslaufhaltung kommen.

Die zurückliegenden Ausbrüche haben aber auch gezeigt, dass die Biosicherheitsmaßnahmen überall strikt einzuhalten sind. Insbesondere sind die direkten als auch die indirekten Kontakte zwischen dem Hausgeflügel und den Wildvögeln zu verhindern.

Hierzu zählen:

-Geflügel darf keinen Zugang zu Teichen und Bächen haben, zu denen auch Wildvögel Zugang
  haben,
-Tiere nur an Stellen füttern, die für Wildvögel nicht zugänglich sind,
-Tiere nicht mit Oberflächenwasser, zu dem Wildvögel Zugang haben, tränken,
-Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen
  kann, für Wildvögel unzugänglich aufbewahren,
-erhöhte Tierverluste sind durch einen Tierarzt abklären zu lassen bzw. ist das
  Veterinäramt zu informieren.

Darüber hinaus wird daran erinnert, dass alle Geflügelhalter sich unabhängig von der Bestandsgröße beim Veterinäramt (Telefon: 03841-3040-3912) registrieren lassen müssen.

Quelle: Nordwesdtblick, Ausgabe 03, 10.03.2015