Nachrichtenportal-Nachricht


04.01.2016

Wichtige gesetzliche Änderungen im Jahr 2016

So gibt es zum 1. Januar für Familien mehr Kindergeld und höhere steuerliche Entlastungen. Der steuerliche Grundfreibetrag für Erwachsene steigt auf 8.652 Euro. Mehr Geld gibt es auch für Bezieher von Hartz-IV-Leistungen und Wohngeld. Im Bereich Gesundheit und Pflege tritt eine Reihe wichtiger Gesetze in Kraft. Für Sozialabgaben gelten neue Bemessungsgrenzen.

Ab dem 1. Januar gibt es zwei Euro mehr Kindergeld. Eltern erhalten dann für das erste und zweite Kind monatlich 190 Euro, für das dritte Kind 196 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind 221 Euro im Monat. Der steuerliche Kinderfreibetrag wird auf 7.248 Euro angehoben. Geringverdiener erhalten bis zu 20 Euro mehr Kinderzuschlag.

Junge asylberechtigte und geduldete Flüchtlinge können ab Januar 2016 bereits nach 15 Monaten Aufenthalt - statt bisher vier Jahren - BAföG oder Berufsausbildungsbeihilfe beantragen beziehungsweise Unterstützung für eine assistierte Ausbildung oder ausbildungsbegleitende Hilfen erhalten. Für Personen, denen kein Aufenthaltsrecht in Deutschland zusteht, gelten ab dem 1. Januar 2016 strengere Ausweisungsregelungen. Die Ausreisepflicht soll auch zwangsweise durchgesetzt werden.

Die Bafög-Sätze steigen zum Wintersemester 2016/2017 um sieben Prozent. So erhalten etwa Studenten mit eigener Wohnung im Falle einer Maximalförderung 735 statt 670 Euro monatlich. Auch die Freibeträge für das Einkommen der Eltern, Ehegatten oder Lebenspartner steigen um sieben Prozent.
Selmsdorf-Agentur; Karl-Heinz Kniep, 4.01.2016 / Redaktion: Heidi Winter, Quelle: eNewsletter / Quelle: Deutscher Bundestag http://www.wegweiserbürgergesellschaft.de/ Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook.