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18.03.2015

Bürgermeisterbüro und Presserummel

Aufgelesen, aktualisiert 18.03.2015

Hallo, das ist die Schlitzohrigkeit des Bürgermeisters. Die ganze Sache hat Lüth und Mühlenberg angeschoben und Hitzigrat ist auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Ganz geschickt dokumentiert er uns gegenüber, dass es ihm peinlich ist, das dieses Thema in der Presse aufgebauscht wird und auf der anderen Seite hat er die Werbewirksamkeit für sich und sein Kinderspielzeug Büro erkannt. Nicht umsonst geht er freimütig mit der Presse und den
Karnevalverein in den Keller, stellt die Möbel um und stellt sich gekleidet jedes Mal anders in Positur. Warum sollte der Bürgermeister den Sachverhalt aufklären, läuft doch positiv für ihn?

Das unsere Mitbürger den Sachverhalt nicht deuten können, liegt an deren Unwissenheit und auch daran, das was sie erzählt bzw. in den Medien geschrieben bekommen, mit losgehen. Armes, naives Selmsdorf.  Ich würde den Aussagen der Mitbürger keine so große Aufmerksamkeit schenken, da es einfach „sinnlos“ ist, hier eine Diskussion zu entfachen.

Im Endeffekt haben wir uns das momentane Drama selbst zu zuschreiben, denn der Bibliotheksumbau mit dem wenn und aber und der schleppenden Nichtumsetzung des Beschlusses zur Freiräumung des Versammlungsraumes und des Büros, haben hier ihren Nährboden gefunden.

Die Presse, was sollte Oldörp schreiben? Der Beitrag war für ihn doch Goldwert und diesen soll er nun beschlichten, das wird doch nur halber Kram und für uns die nächste Klatsche.

Um die ganze Sache kurz und bündig zu beenden, haben wir nur eine Möglichkeit und die heißt Einberufung einer Dringlichkeitssitzung der Gemeindevertretung zum 19.11.2010 bzw. 22.11.2010. Da die Presse und weitere Medien dann sowieso vor Ort sein werden, ist dieses das geeignete  Mittel zur Richtigstellung des Sachverhaltes und Festlegung eines Maßnahmeplanes gegenüber den Bürgermeister.  In der Diskussion und Beschlussfassung geht es dann um die Stellungnahme des Bürgermeister zum Sachverhalt, das in der weiteren Abfolge der Heizungskeller sofort freizuräumen ist und die Möbel in den angrenzenden Raum unter zustellen sind.

Durch die Gemeindevertretung ist dann weiter festzulegen ob ein Büro als ehrenamtlicher Bürgermeister gewollt ist und wenn ja, dann wo. Festzulegen ist durch die GV auch der Zeitpunkt und der räumliche Ort der Bürgermeisterstunde. Wenn wir das hin bekommen, haben wir auch den Schlusspunkt zur momentanen Thematik gesetzt, ansonsten zieht der BM die ganze Geschichte noch bis zum 2. Dezember durch. Wir müssen jetzt handeln.

Selmsdorf-Agentur: Karl-Heinz Kniep / Quelle: Michael Tauchert, erstellt am 14.11.2010