Handy


Mobilfunkbetreiber achten auf Jugendschutz

Die deutschen Mobilfunkbetreiber Debitel AG, EPlus Mobilfunk GmbH & Co. KG, Mobilcom Communicationstechnik GmbH, Talkline GmbH & Co. KG, T-Mobile Deutschland GmbH, O2 Germany GmbH und Vodafone D2 GmbH beteiligen sich an einer Selbstverpflichtung im Bereich des Jugendmedienschutzes, die Kinder und Jugendliche vor den Einflüssen jugendgefährdender Inhalte schützen soll. In einer entsprechenden Vereinbarung mit den Jugendministerien der Bundesländer verpflichten sich die Netzbetreiber und Dienstleister zu präventiven Maßnahmen wie beispielsweise Infohotlines, Beratungsangeboten und Jugendschutzinformationen über eine spezielle Website.

Im gemeinsamen „Verhaltenskodex der Mobilfunkanbieter in Deutschland zum Jugendschutz im Mobilfunk“ haben sich diese nachdrücklich zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor entwicklungsbeeinträchtigenden und jugendgefährdenden mobilen Informations- und Kommunikationsangeboten bekannt. Der Verhaltenskodex, den die Mobilfunkanbieter im Sommer 2005 unterzeichnet haben, beschreibt gemeinsame Standards, mit denen die Mobilfunkanbieter dafür Sorge tragen, dass solche Inhalte von Kindern und Jugendlichen üblicherweise nicht wahrgenommen werden.

Er regelt außerdem die mobile Nutzung von Chatrooms und den Download von
Filmen und Spielen im Hinblick auf den Jugendschutz sowie die Einsetzung von Jugendschutzbeauftragten. Entsprechend der technischen Entwicklung im Mobilfunk soll der Verhaltenskodex regelmäßig fortgeschrieben werden. Auf der Basis des europaweit einmaligen Standards im Jugendmedienschutz aus
gesetzlichen Regelungen, Selbstregulierung und Selbstkontrolle der Industrie wollen die Mobilfunkunternehmen insbesondere die Eltern minderjähriger Kinder in der Wahrnehmung ihrer Erziehungsaufgabe unterstützen. Hierdurch können, auch jenseits von neuen Verpflichtungen zu weiteren technischen Maßnahmen, effektive
Verbesserungen des Jugendmedienschutzes im Mobilfunk erreicht werden.

Die Selbstverpflichtung der Mobilfunkbetreiber im vollständigen Wortlaut als Download

„My tone – Klingeltöne selber machen!“

Beim Jugendportal "netzcheckers" gibt es die Handyklingeltonaktion „My tone – Klingeltöne selber machen!“. Hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen und eigene Klingeltöne erstellen und kostenlos aufs Handy laden. Exklusiv auf netzcheckers.de kannst du dir ganz einfach und umsonst den "MAGIX ringtone maker" downloaden, eigene coole Sounds und witzige Geräusche generieren und damit dein Handy auf Hochtouren bringen. Ganz easy kannst du mit einem Datenkabel, über Bluetooth oder Infrarot die Töne auf dein Handy spielen, ohne irgendwas dafür zu bezahlen. Stell auch anderen deine tones zur Verfügung oder lade dir einfach die frechsten und witzigsten Sounds anderer netzchecker auf dein Handy.

Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Jugendeinrichtungen können mitmachen. MAGIX stellt den ersten 100 Jugendeinrichtungen, die sich beteiligen, eine Vollversion des „MAGIX ringtone maker“ zur Verfügung. Alle Einrichtungen, die sich beteiligen, erhalten zudem bis zu zehn Mal die Schulsoftware „MAGIX media world 2004/2005“, die die Hauptfunktionen der Multimediaprogramme „MAGIX music maker“, „MAGIX music studio“ und „MAGIX video deLuxe“ vereint.

Weitere Informationen findet Ihr unter www.netzcheckers.de oder auf den Seiten der Aktion SCHAU HIN! unter www.schau-hin.info . My tone ist eine Gemeinschaftsaktion von „SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen“ der Softwarefirma Magix und der Bundesinitiative „Jugend ans Netz“.

Quelle: Netzcheckers

"CombiCard Teens" und "JuniorKarte" bieten Jugendlichen billigeres Telefonieren und SMSen  und kontrollieren gleichzeitig die Kosten

Gibt es ständig Ärger mit den Eltern wegen zu hoher Handykosten? Ein neuer Tarif könnte hier eine Lösung  bringen. Als erste Netzwerkbetreiber sind T-Mobile und Vodafone der Bitte von Verbraucherschutzministerin Renate Künast an die Netzbetreiber und Serviceprovider nachgekommen, Verträge mit stärkeren Schutzklauseln für Kinder und Jugendliche anzubieten. Bei beiden Angeboten, die allerdings nur als Zusatzkarte zu einem bestehenden Vertrag, beispielsweise dem der Eltern, erhältlich sind, kostet eine SMS nur noch 15 Cent, Gespräche ins gleiche Netz sowie ins deutsche Festnetz werden rund um die Uhr mit 30 Cent/Min. abgerechnet. Natürlich beinhalten diese Tarife einige Einschränkungen. So wird monatlich ein festes, vorab festzulegendes „Guthaben“ zum Telefonieren bereitgestellt, welches über den Vertrag der Eltern abgerechnet wird. Auch besteht die Möglichkeit, kostenpflichtige Dienste wie 0190, 0900 o.ä. zu sperren. Leider sind damit natürlich auch so attraktive Angebote wie das Herunterladen von Klingeltönen oder Logos nicht möglich. Aber wichtiger ist es schließlich, mit dem Handy erreichbar zu sein.

Aus Versehen im Netz

Ganz leicht kann es passieren, dass man mit seinem Handy aus Versehen im Internet landet. Zum Beispiel, wenn man in der Hosentasche auf nur eine einzige Taste gekommen ist. Bis man das dann gemerkt hat, können Zeit und Geld vergangen sein. Die meisten Handys sind heutzutage WAP fähig, das heißt mit Ihnen können Inhalte aus dem Internet abgerufen werden. Die Kosten dafür werden entweder pro Minute oder nach übertragener Datenmenge abgerechnet und können somit ganz unterschiedlich ausfallen. Minutenabrechnung kostet bei den meisten Anbieter etwa 19 Cent pro Minute. Bei  Datenmengenberechnung kosten 10Kb etwa 9 Cent. Bei Bildern,  Filmen, Spielen usw. können da schon einige Euro zusammenkommen. Für einen kurzen Aufenthalt im Netz, um mal schnell eine Information zu holen, ist das unproblematisch, aber für denjenigen, der ohne es zu merken im WAP landet, kann das ganz schön teuer werden. Denn bei vielen Handys ist der Zugang zu WAP Angeboten einfach auf eine Taste gelegt, und wenn man die drückt, ist man sofort dabei. Diese Handys sind mit einer speziellen Software des Anbieters ausgestattet, die die Funktion des Netzzugangs auf eine Taste legt. Was auf den ersten Blick sehr bequem aussieht, kann bei unbeabsichtigtem Tastendruck somit ganz schön teuer werden. Hier hilft eigentlich nur, die Tastensperre immer zu aktivieren, was übrigens auch sonst recht sinnvoll ist.

Handy-Recycling

Du hast dir gerade ein neues Handy zugelegt und kannst das alte nicht mehr gebrauchen oder dein altes Handy ist sogar defekt oder kaputt?

Stellt sich nun die Frage: Wohin damit?

Die Antwort ist ganz einfach:  Ab zur Recycling-Aktion !

Diesen Service bieten zur Zeit: Vodafone, o2, t-mobileE-Plus und telco.

Dort wird das Handy umweltgerecht entsorgt und zugleich spendet das Unternehmen dafür 5 Euro an eine gemeinnützige Organisation in deiner Region.

Und so geht's:

In den Handy - Shops liegen spezielle Recycling-Umschläge für dein altes oder auch kaputtes Handy bereit.  Du füllst die Seitenlasche aus und tütest diese zusammen mit dem Handy ein. Den Umschlag gibst du entweder im Shop ab oder wirfst ihn in den nächsten Briefkasten. Und ab geht die Post.

Der Umschlag landet dann bei der Greener Solutions GmbH in München. Dort werden die Handys auf ihre Tauglichkeit überprüft. Funktionstüchtige Geräte werden in Entwicklungsländern weiterverwendet. Die restlichen Geräte werden in ihre Einzelkomponenten zerlegt, soweit wie möglich wiederverwertet oder der stofflichen oder thermischen Verwertung zugeführt.

(Quelle: Vodafone D2 GmbH )