Schulentwicklungsplanung


Das Schulverwaltungsamt des Landkreises Nordwestmecklenburg gestaltet in gemeinsamer Verantwortung mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern, dem Amt Schönberger land und der Gemeinde Selmsdorf ein breitgefächertes und bedarfsorientiertes Bildungs- und Erziehungsangebot.

Zu seinen Aufgaben gehört neben der Schulentwicklungsplanung und Schulorganisation die Sicherung der räumlichen, sächlichen, personellen und finanziellen Voraussetzungen für einen leistungsfähigen Selmsdorfer Schulbetrieb. Dazu gehören Neubau, Erweiterung, Umbau und Unterhaltung von Schulgebäuden ebenso wie die Bereitstellung von Lehr- und Unterrichtsmitteln sowie von Schuleinrichtungen oder die Gewährung von Lernmittelfreiheit und Schülerfahrkosten. Darüber hinaus unterstützt die Schulverwaltung mit ihren pädagogischen Diensten in enger Kooperation mit der staatlichen Schulaufsicht die Schulen bei der Entwicklung und Gestaltung der Schule zum Haus des Lernens und Lebens.

Im Schuljahr 2009/10 stehen der Gemeinde Selmsdorf und in der unmittelbaren Umgebung 3 Grundschulen (GS), 2 Mittelschulen (MS), 16 Gymnasien (GY), 1 Förderschulen (FöS), 1 berufliche Bildungszentren (BSZ), 1 Schule des 2. Bildungsweges (2. BW) zur Verfügung. Ergänzt wird das schulische Angebot durch eine Reihe von Schulen in freier Trägerschaft.

Die Entwicklung des Schulnetzes ist seit 1995 sehr stark von einem drastischen Rückgang der Schülerzahlen geprägt. Durch diesen Rückgang konnten nicht mehr alle im Jahr 1995 eingerichteten Schulen weiterbetrieben werden, so dass Schulen aufgehoben wurden und werden.

Dieser Prozess begann bereits 1995, erreichte 1998 bis 2000 bei den Grundschulen seinen Höhepunkt, betrifft gegenwärtig die Mittelschulen und Gymnasien und wird sich in den Berufsschulzentren fortsetzen.
In den Grundschulen haben sich die Schülerzahlen konsolidiert und werden künftig wieder leicht ansteigen. In den Mittelschulen und Gymnasien wird der Rückgang noch einige Jahre anhalten. Auf die Berufsschulzentren und die Schulen des 2. Bildungsweges wirkt sich der Rückgang noch nicht aus.
Gegenwärtig befindet sich der Schulentwicklungsplan in der Überarbeitung.
Es ist vorgesehen, dass Mitte 2009 die Gemeindevertretung einen Beschluss über die Fortschreibung des Schulnetzplanes fasst.