Schulen in freier Trägerschaft


Schulen in freier Trägerschaft wirken neben den öffentlichen Schulen und an ihrer Stelle bei der Erfüllung der allgemeinen öffentlichen Bildungsaufgaben eigenverantwortlich mit. Sie bereichern und ergänzen das Schulwesen in Mecklenburg-Vorpommern. Für sie gilt speziell das >>Gesetz über Schulen in freier Trägerschaft<<. Den freien Trägern obliegt die Schulgestaltung, insb. - die Entscheidung über eine besondere pädagogische, religiöse oder weltanschauliche Prägung, - die Festlegung der Lehr- und Unterrichtsmethoden sowie der Lehrinhalte und - die Organisation des Unterrichts auch abweichend von den Vorschriften für die öffentlichen Schulen. Schulen in freier Trägerschaft unterstehen der Aufsicht des Landes Mecklenburg-Vorpommern und somit den >>staatlichen Schualaufsichtsbehörden<<. Unterschieden werden Ersatz- und Ergänzungsschulen:   
 
Ersatzschulen                                                                                                                                                   Sie sind in ihren Bildungs- und Erziehungszielen sowie in ihren wesentlichen Lehrgegenständen den öffentlichen Schulen gleichwertig. Abweichungen in der Lehr- und Erziehungsmethode, den Lehrstoffen und der schulischen Organisation sind möglich. Sie dürfen nur mit Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde errichtet und betrieben werden. Die Behörde verleiht bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen die Eigenschaft einer staatlich anerkannten Ersatzschule

Ergänzungsschulen                                                                                                                Sie dienen nicht als Ersatz für öffentliche Schulen. Die Schulaufsichtsbehörde kann einer bewährten Ergänzungsschule die Eigenschaft einer anerkannten Ergänzungsschule verleihen.

Ersatzschulen erhalten Zuschüsse vom Land Mecklenburg-Vorpommern.  

Die Anmeldung schulpflichtig werdender Kinder erfolgt immer an einer >>öffentlichen Grundschule<<, auch wenn das Kind eine Grundschule in freier Trägerschaft besuchen soll. Die >>Anmeldungstermine<< werden im August/September jeden Jahres im Amtsblatt Schönberger Land bekannt gegeben, entsprechende Pressemitteilungen werden der örtlichen Presse zugeleitet.