Nachrichtenportal-Nachrichten-Aktuell


17.11.2014

Volkstrauertag in Selmsdorf: Trauer - Erinnerung - Mahnung

Wir stehn am Ehrenmal, um derer zu gedenken, die Opfer wurden von Gewalt und Krieg, um Herz und Sinn auf Frieden hinzulenken: wann endlich werden Hass und Krieg besiegt? Hubert Janssen

Der Volkstrauertag gehört nicht zu den kirchlichen, sondern zu den vom Staat eingeführten Gedenktagen. Bei diesem Feiertag handelt es sich um einen konfessionsübergreifenden Gedenktag, den Sie sowohl als Katholik als auch als Protestant oder konfessionsloser Mensch begehen. Er ist allerdings kein gesetzlicher Feiertag, Geschäfte dürfen also geöffnet sein.

„Das gemeinsame Gedenken ist ein bewusster und gelebter Akt der Versöhnung, der in die Zukunft weist“, betonte Bürgermeister Marcus Kreft anlässlich des Gedenkens zum Volkstrauertag am vergangenen Sonntag in Selmsdorf.

Vertreter der Gemeinde, gedachten im gemeinsamen Gebet mit Pfarrerin Monika Prien der Hinterbliebenen und Opfer vergangener und aktueller Kriege und Gewalttaten.

„Trauer ist nichts Passives, sondern auch die Aufforderung, nach vorn zu schauen und Zivilcourage und Wachsamkeit zu leben“, so Monika Prien. In das Gedenken eingeschlossen waren auch jene in derzeitigen Krisengebieten, wie etwa diejenigen, die mit Nächstenliebe und Solidarität gegen Ebola kämpfen.

Nach dem gemeinsamen „Vater unser“ legten der Bürgermeister und Vertreter der Gemeinde Kränze zur Erinnerung an die Toten am Ehrenmal nieder.