Kinderinteressen


Kinderfreundlichkeit ist ein Gradmesser für das Wohlergehen von Kindern hier in Selmsdorf.

Was sind eigentlich Kinderbeauftragte? Beauftragte Kinder – wofür? Und Kinderbüros? Müssen Kinder da arbeiten? Viele haben von den neuen Erfindungen der Kinderpolitik noch nichts gehört und die Wenigsten können sich etwas darunter vorstellen.

Mit „Kinderbüros“ und „Kinderbeauftragten“ sind spezielle Einrichtungen gemeint, die eine Vertretung von Kin­der­in­te­res­sen im Gemeinwesen zum Auftrag haben. Es sind Einrichtungen, die sich sehr gut eignen die Situation von Kin­dern in Städten und Gemeinden, aber auch auf Landes- und Bundesebene zu verbessern.
Einige wichtige Institutionen, die in den 90er Jahren sehr bekannt waren, sind wieder verschwunden und die Amtsbereiche für Kinderinteressen, und dessen Arbeit wieder ins Jugendamt integriert wurde, gleichzeitig gibt es vor allem in kleineren Kom­mu­nen etliche neue Einrichtungen zur Vertretung von Kinderinteressen. Auch wenn nicht jede neue Entwicklung re­cher­chiert wurde, lässt sich feststellen, dass die kinderpolitische Landschaft vielfältiger und bunter geworden ist und sich zudem Hingabe und Engagement der „Akteure“ stark verbessert haben.

Allerdings muss auch festgestellt werden, dass viel zu hohe Erwartungen an Kinderbüros und Kinderbeauftragte gestellt werden. Einerseits sind diese Stellen prestigeträchtig und haben große Wirkung in der Öffentlichkeit. Auf der anderen Seite können sie nicht die einzige Strategie einer Kommune sein, um die Situation von Kindern zu verbessern. Vielmehr sollten sie eingebunden sein in Veränderungen der Jugendhilfe, in neue Konzepte von Schulen und in kommunale Gesamtkonzepte für mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit.

So stellt sich nicht in erster Linie die Frage, ob Kinderbüros oder Kinderbeauftragte der geeignete Ansatz für eine Kom­mune für mehr Kinderfreundlichkeit darstellen (viele Kommunen haben diese Frage gestellt und sind spätestens an den Per­so­nal­kos­ten gescheitert), sondern wie die kinderpolitische Gesamtstrategie einer Kommune aussieht und wie eine zen­tra­le Organisationseinheit zur Koordination und Bündelung aller hiermit verbundenen Fragen geschaffen werden kann (die meisten Kommunen nannten diese Stelle dann „Kinderbüro“ oder die verantwortliche Person „Kin­der­be­auf­trag­te“). Auf diese Frage, wie die richtige KinderInteressenvertretung einer Kommune aussehen muss, gibt es keine allgemeingültige Antwort. Sie muss in jeder Kommune – unter Berücksichtigung vieler Faktoren – selbst ge­fun­den werden, vor allem müssen wichtige Entscheidungsträger einbezogen werden. Der vorliegende Beitrag will hierzu Er­fah­run­gen vermitteln, Anregungen geben und Perspektiven aufzeigen.

Das Kinder- und Familienbüro setzt sich dafür ein, dass Kinderinteressen wahrgenommen und ausreichend berücksichtigt werden. Ob bei Bebauungsplanung, Verkehrsplanung, Unfallvermeidung oder Spielraumplanung - die Sicht der Kinder ist uns wichtig.

Kinderfreundliche Spielraumgestaltung eröffnet interessierten Bürgerinnen und Bürgern, besonders aber den Kindern Möglichkeiten, aktiv an der Gestaltung von Spielräumen im unmittelbaren Wohnumfeld teilzunehmen. Bei Neuplanungen und bei umfangreichen Teilsanierungen, das heißt, bei Planungen, bei denen ausreichende finanzielle Mittel vorhanden sind, um tatsächlich die Kinderwünsche zu erfüllen, findet ein Kinderbeteiligungsverfahren statt.

Spielplatzpaten schaffen und erhalten durch die Mitarbeit von Eltern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern attraktive Spielangebote für Kinder im unmittelbaren Wohnumfeld. Sie können Hilfestellung bei der Planung und Durchführung von Angeboten auf Spielplätzen erhalten. Initiativen werden in pädagogischer Hinsicht beraten.

Die Zuständigkeit für die Unterhaltung der rund 7 Kinderspielplätze liegt bei der Gemeinde Selmsdorf.

Hier können Sie die Liste der durch Spielplatzpaten betreuten Kinderspielplätze in Selmsdorf einsehen. In der Ortskarte können Sie sich die einzelnen Spielplätze im Gemeindegebiet anzeigen lassen.

„Sicher durch die Gemeinde" - Kinder werden verkehrssicher

Jährlich veranstalten in Selmsdorf Arbeitsgruppen Verkehrserziehungen in Kindertageseinrichtungen und Schulen ihren Aktionstag „Sicher durch die Gemeinde". Angesprochen werden Kinder, die im  Sommer eingeschult werden und ihren Schulweg meistern müssen sowie Erstklässler der  Grundschule aus Selmsdorf und den Ortsteilen Hof Selmsdorf, Lauen, Sülsdorf, Zarnewenz und Teschow.

Die Organisatorinnen wollen mit ihren Angeboten dazu beitragen, dass Kinder fit für den Verkehr werden, dass Sie für Gefahren im Verkehr sensibilisiert werden und lernen, sich sicherer im Verkehrsraum zu bewegen. Ergänzend zu dem, was in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen vermittelt wird, soll auf eine etwas andere Art und Weise das Wissen der Kinder vertieft werden. Die Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, selbst aktiv zu sein und einen Rollerparcours zu durchfahren, einen Fußgängerparcours zu meistern und ein kniffliges Quiz zu beantworten.

 

 

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