Energieeffizienter Bauen


Energieeffiziente Wohngebäude und Bürogebäude sind schon lange ein wichtiges Thema in der Fachwelt und Literatur. Ca. 6000 Passivhäuser soll es in Deutschland geben. Besonders in Süddeutschland gibt es viele gebaute Beispiele, darunter auch Bürobauten. In MV wächst die Nachfrage mit steigenden Energiepreisen.

Das Grundprinzip des energiesparenden Bauens ist es, Wärmeverluste der Gebäudehülle zu minimieren. Der bauliche Wärmeschutz senkt aber nicht nur die Energiekosten, er bedeutet auch einen Zugewinn an Wohnkomfort. Diese Maßnahmen können durch die passive und aktive Nutzung von Solarenergie oder anderer regenerativer Energien in Verbindung mit einer energieeffizienten Haustechnik ergänzt werden. Alternativen bei der Wärmeversorgung z.B. zu üblichen Niedertemperaturkesseln sind Wärmepumpen, Holzpelletheizungen, geothermische Anlagen, Wärmetauscher, Wärmerückgewinnungsanlagen und solarthermische Anlagen.

Die heute durch die EnEV definierten Energie-Standards stellen eine wesentliche Verbesserung aus Sicht des Klimaschutzes dar. So verursacht eine typische Doppelhaushälfte nach EnEV-Standard einen Primärenergiebedarf von 90 bis 110 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. Dabei werden 3 Tonnen CO2 pro Jahr emittiert. Ein Altbau vergleichbarer Größe stößt die 3-fache Menge CO2 aus. Die auf dem Markt verfügbaren Baukomponenten und Versorgungssysteme ermöglichen es, den Energiebedarf viel deutlicher zu senken. Die Tabelle zeigt beispielhafte Standards vom EnEV-Haus hin zum Nullenergiehaus.