Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Selmsdorf


Der Kreisfeuerwehrverband Nordwest-Mecklenburg betreibt am Standort Grevesmühlen eine zentrale Einsatzleitstelle zur Abwicklung von
 

  • Notrufabfragen im Feuerschutz und Rettungsdienst
  • Krankentransportabfragen
  • Disposition und Alarmierung der Einsatzkräfte
  • Unterstützung der Einsatzleitung
  • Einsatzdokumentation
  • Information an Behörden und Krankenhäuser usw.
  • Meldung an die Landesregierung (Sofortmeldungen), Rundfunkdurchsagen (D1 bis D4)
  • Zentraler Bettennachweis
  • Führen fremder Fahrzeuge
  • Unterstützung bei der Abarbeitung von Großschadensereignisse durch Informations- und Kommunikationstechnik

 
Von dieser Einsatzleitstelle werden alle Einsätze der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie die Abwehr von Großschadenslagen gelenkt und koordiniert. Die Einsatzleitstelle ist nach Rettungsdienst und Feuerschutzgesetz als integrierte Einsatzleitstelle (Feuerwehr, Rettungsdienst und Abwehr von Großschadenslagen) ausgelegt.
 
In den der Einsatzleitstelle zugeordneten Räumlichkeiten sind insgesamt zwei Einsatzleit-plätze eingerichtet. Hier werden die Anrufe entgegengenommen und in den Einsatzleit-rechner eingegeben, die Einsätze überwacht, gelenkt und koordiniert. Hier erfolgt auch die Bearbeitung von Störmeldungen. 

Die fernmeldetechnischen Einrichtungen der Einsatzleitstellenplätze bestehen aus einer Notrufabfrageeinrichtung des Feuerwehrrufes 112, der bundeseinheitlichen Rufnummer für Rettungsdienst und Krankentransport 19222 sowie einem veröffentlichtem Fernsprechhaupt-anschluss. Ferner existieren Standleitungen zur Polizei, zu den Grevesmühlener Stadtwerken, zum Zweckverband Grevesmühlen und dem Energieversorger Eon edis.
Die Einsatzleitplätze sind mit Funkmeldesystem, analogen und digitalen Funkalarmgebern, Funkbedienplatz und Brandmeldeanlage ausgestattet. Weiterhin ist jeweils eine Tonband-Kurzdokumentation vorhanden. Zur lückenlosen Aufzeichnung aller ein- und abgehenden Telefon- und Funkgespräche existiert in den Technikräumen eine Anlage zur Langzeit-dokumentation. In der Einsatzleitstelle wird ein Einsatzleitrechner eingesetzt. Wesentliche Teile des Einsatzleitrechners sind redundant ausgeführt. Als zusätzliches Notsystem steht zur Informationsgewinnung ein PC-System zur Verfügung.